Als der Bauplatz für die Marienkirche und das angeschlossene Kloster am Beginn des 17. Jahrhunderts ausgesteckt wurde, trug der Platz noch den Namen „Roßplatz“. Die Kärntner Landstände hatten bei Erzherzog Ferdinand II. extra um Erlaubnis angesucht, um diese neue Kircheneinrichtung finanzieren zu dürfen. Nach der Aufhebung des Franziskanerkonvents aus Mangel an Mönchen war die Kirche in der Franzosenzeit als Magazin genutzt. Im 19. Jahrhundert übernahmen die Benediktiner aus St. Paul im Lavanttal Kirche und Konvent und gaben damit auch dem Platz seinen heutigen Namen. In der Kirche finden wir neben herausragenden Altarbildern des Kärntner Barockmalers Josef Ferdinand Fromiller eine Vielzahl an alten Grabsteinen von verdienten Klagenfurter Bürgerinnen und Bürgern.

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