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Im Zuge der kulinarischen Streifzüge am Benediktinermarkt schweift das Auge höher – und entdeckt den von pflanzlichen Formen dicht umwachsenen Erker eines Hauses am Benediktinerplatz. Kunst am Bau bedeutete im Jugendstil die Dekoration von Flächen, den Einsatz von Ornamenten, die Vermeidung von Symmetrie.
Florale Schönheit, von der Natur abgeleitete Formen wie stilisierte Gräser, Zweige, Ranken und Blüten wurden wichtige Gestaltungmittel und gewannen so auch technischen Elementen Natürlichkeit ab. Das dynamische Blattwerk an der Hausfassade aus den Jahren um 1904 wuchert hoch und höher, erreicht aber nicht weiteres Zierelement, in dem sich fröhlich Fische tummeln.

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