In der engen, historischen Badgasse, einem der ältesten Wege der Stadt, kann man den Hauch der Vergangenheit spüren. Hier boten im 16. Jahrhundert die Bader ihre Dienste an, indem sie schwere hölzerne Bottiche mit heißem Wasser füllten, um die Waschwilligen unter den Klagenfurtern zu versorgen. Hinter den einfachen, manchmal mit Schwebebögen verbundenen Fassaden sind sehr früh erbaute Häuser mit ihren Arkaden-Innenhöfen verborgen. Der letzte Pferde-Fleischhauer der Stadt verkaufte bis in die späten 1950er Jahre seine begehrte Ware in der Badgasse Nummer 7. Die expressive Gesichtsplastik über dem Portal des Nachbarhauses verdeutlicht den Eintretenden, besser in guter Absicht zu kommen.
