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Der Spitrahof an der Ecke Bahnhofstraße/Burggasse verdankt seinen Namen dem Kaufmann Emil Spitra, der im Alter von 17 Jahren nach Klagenfurt kam. An der Stelle des mächtigen Baus gab es damals die Gemischtwarenhandlung „Zum Matrosen“, bei der Emil seine erste Anstellung findet. Bereits sieben Jahre später macht sich Emil mit einem Kompagnon in der Kramergasse selbständig. Nach der Hochzeit mit der Klagenfurter Fleischertochter Theresia Semmelrock wird ihm die Gemischtwarenhandlung „Zum Matrosen“ zur Übernahme angeboten. Spitra kauft in der Folge auch die angrenzenden Häuser und lässt vom Architekten Franz Pichler einen neuen Gebäudekomplex im altdeutschen Heimatstil entwerfen. Sein neues Warenhaus wird weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt, und Emil Spitra wird sogar Kaiserlicher Rat und k. k. Hoflieferant.

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