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Ursprünglich gab es am Beginn der Karfreitstraße zwei benachbarte Renaissancehäuser mit entsprechenden Arkadenhöfen. Im 17. Jahrhundert kaufte der Abt des Zisterzienserklosters Viktring die beiden Häuser und ließ sich daraus ein repräsentatives Stadtpalais errichten. Bemerkenswert sind die prunkvolle Barockfassade und der mehrstöckige Dachstuhl, der stark an das Erscheinungsbild des Klosters im Süden der Stadt erinnert. Nach der Aufhebung des Klosters 1786 wurde das Haus zum Sitz des Bischofs von Gurk. Nachdem dieser nach kurzer Zeit in das Palais von Maria Anna in die Völkermarkter Straße übersiedelt war, wurde der Viktringer Hof zum Amtsgebäude. Heute erfreuen sich private Wohnungsbesitzer an den wunderschönen Stuckdecken von Kilian Pittner im Inneren des Gebäudes.

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