Am Benediktinerplatz Nummer 3 befindet sich das sogenannte „Slamahaus“, benannt nach dem Einrichtungs- und Dekorationsgeschäft, das es bis vor einigen Jahren hier noch gegeben hat. Besonders reizvoll ist die Möglichkeit, durch den kleinen Innenhof Richtung Neuer Platz zu gehen. In den Geschichtsbüchern ist nicht viel über das Haus zu finden, aber es ist ein schönes Beispiel für ein Bürgerhaus, wie es im 16. Jahrhundert entstanden ist. Der Innenhof hat heute zugemauerte Arkaden, verschiedene Traufhöhen und einen kleinen Pawlatschengang. Bei diesem Haus sollte man aber nicht nur den Hof besichtigen, sondern auch die aufwändige barocke Fassadengestaltung zum Marktplatz und zum Nachbarhaus im Westen bewundern. Ein mächtiges „Auge Gottes“ schützt hier die Bewohner vor jeglichem Ungemach, und das schon seit über 200 Jahren.

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